Freitag, 10. Februar 2017

Ideen zeichnen und spielen

Die Kids kommunizieren über Zeichnungen miteinander.  


Viele der Kinder sprechen nur rudimentär Deutsch. Da helfen ihnen ihre Zeichnungen um miteinander zu kommunizieren und oder um den Anderen ihre Ideen zu erzählen. Das machen sie dann so, wenn ihnen die Worte dazu fehlen, muntern sie sich einander auf, ihre Geschichten szenisch darzustellen.

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Wir hatten vielseitig miteinander kurze, alltägliche Szenen aus dem Stegreif gespielt. Die Kinder lieben es spontan und improvisierend miteinander spielen zu können und sie lieben es genau so, einander zuzuschauen!




Sie formierten sich in Kleingruppen und erfanden gemeinsam eine Geschichte oder sie wählten eines der gesammelten Themen und bildeten nach diesen eine Gruppe. 








Rami und Denise nahmen ihre Themen auf und inszenierten auch mit verschiedenen Gruppen kleine Stücke. Da kann es schon mal vorkommen, dass es zu "Rollenkonflikten" kommen kann. Als es darum ging die Rolle von Alice zu besetzen, wollten vier Mädchen sie spielen. Aber eines der Mädchen löste das Problem ganz einfach, sie sagte: "Dann gibt es halt vier Alice und alle können sie Alice spielen! Wir sind auch alle verschieden, eine ist lustig, eine ist stark, eine kann laut reden und eine ist komisch. Wir können alle gut spielen, dann wechseln wir halt ab und spielen das was wir am besten können." Also teilen sich die vier Mädchen die Rolle! :))   



Manchmal machten wir auch zwei grosse Gruppen und spielten räumlich getrennt. Die kleineren Kids finden so mehr Gehör und das Geschehen wird im Ganzen sofort ruhiger.  











Für die Unterstützung für das Projekt ALICE IM SWITZERLAND danken wir:



Der Jubiläumsstiftung die Mobiliar hier 
Fondation Michèle Berset
westwind6 hier
Kanton Bern hier
Gesellschaft zu Mittellöwen hier
Gertrud Kurz Stiftung hier

Für dieses Projekt benötigen wir noch weitere Unterstützung.








Donnerstag, 9. Februar 2017

ALICE IM SWITZERLAND


Ein transdisziplinäres Projekt von November 2016 bis Herbst 2017


Endlich komme ich dazu über unser aktuelles Projekt zu schreiben :)) Der Arbeitsprozess im kidswest, mit vielen integrierten Asylkindern, geht seit November 2016 weiter Richtung Theaterspielen. Die Kinder (regelmässig kommen wöchentlich durchschnittlich 30-40 Kinder im Alter von 5-14 Jahren) wollen einander ihre Geschichten, ihre Träume und Wahrnehmungen vorspielen, -singen, -tanzen, Bilder malen, Objekte- und Requisiten gestalten! Es wurde bereits viel improvisiert und Ideen und Geschichten während dem laufenden Prozess für das Theaterspiel mit den Kindern zusammen erfunden und weiterentwickelt.


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Rami Saleeby ist verantwortlich für die Dramaturgie, das Gerüst /die Struktur der Gesamtarbeit und begleitet die Kids beim Theaterspielen. Denise Ackermann und Meris zeichnen verantwortlich für das szenische Darstellen, -Zeichnungen & -Malereien, -Objekte, -Requisiten und -Kostüme gestalten. Die Mitarbeitenden Chris Lévy und Tom Winkelmann begleiten die Kinder bei ihren vielseitigen Arbeiten. 









Und Philipp Eyer und Shahed Mortaza -coupdeuil.ch- drehen den Dokumentarfilm.

Der Film ALICE IN SWITZERLAND begleitet die teilnehmenden Kinder und zeigt die integrative Kraft des künstlerischen Schaffens und das Potential des Projekts für die Entwicklung und Integration der Kinder in ihr neues Umfeld. Portraitiert werden eine Reihe von Kindern während der Projektphase mit den Schweizer Künstlerinnen Denise Ackermann & Meris und dem Syrischen Theaterdramaturg Rami Saleeby, der vor einem Jahr selber als Flüchtling in die Schweiz kam. Zudem soll die Geschichte des Projekts kidswest von den Anfängen bis heute aufgerollt werden und mit Interviews von ehemaligen beteiligten Künstlerinnen, involvierter Projektpartner und ehemaligen kidswest Jugendlichen untermalt werden, die jeweils ihre eigene Sicht und Erfahrung in Bezug zum Projekt kidswest schildern.

Von den ehemaligen kidswest Kids sind einige heute immer noch vielseitig mit uns unterwegs :))

Sheila bei der Partizipation an der 2. Art Science Night in Solothurn

Shasime mit der KleinKunstBox in der Kunsthalle Bern

 Ihab mit der KleinKunstBox in der Kunsthalle Bern

Roberta bei der Vernissage von Veloanhänger-Spielkisten in der AFV

Fjolla und Shasime mit der KleinKunstBox am Stadtfest Bern 




Für die Unterstützung für das Projekt ALICE IM SWITZERLAND danken wir:



Der Jubiläumsstiftung die Mobiliar hier 
Fondation Michèle Berset
westwind6 hier
Kanton Bern hier
Gesellschaft zu Mittellöwen hier
Gertrud Kurz Stiftung hier

Für dieses Projekt benötigen wir noch weitere Unterstützung.
   





Dienstag, 20. Dezember 2016

Die Postkarten zur Geschichte von Ivana

Wir verkauften sie wie frische Weggli :))


Wie wir Lukas Hartmann versprochen hatten, gestalteten wir im Juli 2016 also viele schöne Postkarten zur Geschichte DIE ABENTEUER DER PRINZESSIN IVANA. Ich hatte die Kids gefragt was ihnen an diesem Projekt gut oder weniger gefallen habe. Zu dieser kleinen Auswertung sagten alle Kinder, dass ihnen alles gefalle! Ich hatte sie dann gebeten einen Teil der Geschichte auszuwählen, der sie am meisten beeindruckte oder was ihnen an der Geschichte die sie mit Lukas erfunden haben besonders gefiel, zu zeichnen. Spannend war dabei zu beobachten, dass die Mädchen eher Passagen wählten die mit der Prinzessin zu tun hatten und den Jungs gefielen die wilden Tiere und das Wolfdromedar, das sich beliebig auch in ein fliegendes und schwimmendes Wesen verwandeln konnte. 

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Die Menschen von der Unterwasser-Stadt unter der Blase.


Die Prinzessin war das Lieblings-Sujet der Mädchen.


Die Hochzeit der Prinzessin Ivana mit dem König von der Stadt im Meer.  


Ivana schwimmt im Meer zur Unterwasser-Stadt.


Die Prinzessin schwimmt im Meer.


Die Menschen mit Nixenflossen in der Blasen-Welt.


Prinzessin Ivana macht sich mit dem Wolfdromedar (das auch lieb sein kann) auf den Weg den Räuber zu suchen.


Das Wolfdromedar das der Prinzessin helfen will.


Das Wolfdromedar konnte sich in einen fliegenden Drachen verwandeln.


Der verwandelte Drache fliegt eilig zur Prinzessin um ihr zu helfen.



Diese drei Bilder hatten sie schliesslich mit unserem Strichli-System als Sujets für unsere 3-er Postkarten-Sets ausgewählt.

Gruppenbild, Die Fische schwimmen im grossen Meer.


Links die Prinzessin (von Hind), rechts das Monster das die Prinzessin entführen wollte (von Arsam). 


Ein Gemeinschaftsbild über den Raub der Prinzessin vom Monster (unten) und dem Räuber oben.


Kurz vor der Weihnacht war es bei unserem Postkarten-Verkauf neben dem Casino und etwas weiter oben beim Samstags-Markt eisig kalt! 







Ein willkommener Zufall bescherte uns das Glück, als unser Präsident Matthias Aebischer für eine Wahlveranstaltung für Ursula Wyss auf den Casinoplatz kam. Er freute sich sehr als er uns dort entdeckte, bedauerte aber sofort wegen der bissigen Kälte die Kids und er schenkte uns 120.- Franken, damit wir mit ihnen warme Getränke und Pommes frites geniessen gehen konnten! :))   



Für die Unterstützung des Projekts "DIE ABENTEUER DER PRINZESSIN IVANA" danken wir herzlich:

Fondation Michèle Berset hier

die Mobiliar Versicherungen & Vorsorge hier

Stanley Thomas Johnson Stiftung hier

westwind6 hier Stadt Bern BSS hier

Kanton Bern Programm Bildung&Kultur hier

Gesellschaft zu Mittellöwen Bern hier