Samstag, 10. Mai 2014

Zeichnen im Tierpark Dählhölzli Bern

Draussen, in der Natur, im Museum oder Tierpark zu zeichnen macht den Kids immer viel Spass!

Ich kenne unsere Kids schon wenn ich mit ihnen unterwegs bin! Daher erhalten immer alle einen Schlüsselanhänger mit einem Foto aus unseren Werkstätten und mit meiner HandyNummer und website drauf. Aber Dieter hat nicht gesehen, dass ich ihnen diese Anhänger um den Hals gelegt hatte. Und er wusste auch nicht, dass ich ihnen vorher mitteilte, dass wenn sich jemand verirrt, sie zur Kasse beim Eingang gehen sollen und dort bitten sollen, mich anzurufen. Kaum hatten die Kids diese Dinger um den Hals sind sie in alle Richtungen davon gestoben... Dieter kam ziemlich beängstigt zu mir und sagte, die Kids seien alle verschwunden! Wie sollen wir die bloss wieder finden? Ich beruhigte ihn und sagte, dass ich mit ihnen beim grossen pink Tintenfisch auf dem Spielplatz zum Zvieri nehmen miteinander abmachte und schon kamen drei der kleineren Kids wieder daher und machten sich dann mit Dieter zufrieden auf den Weg... 



Und ich schlenderte dann zuerst durch das ganze Vivarium und begegnete kriechenden und schwimmenden Wirbellosen Weichtieren, sie heissen Bienengarnelen, Goldgrüner Schlangenstern, Hammerkoralle, Hirnkoralle, Clown-Anemonenfisch, Flammen-Zwergkaiserfisch, Gemeiner Putzerfisch, Kuhfisch, der tatsächlich Kuhaugen hat und schwarzer Pacu... 


 ...und der schwarze Pacu, dieser hat es Amir sehr zugetan!





Draussen war gerade die Fütterung der Seehunde, die bekommen 2x am Tag zu essen. Das war echt lustig zuzuschauen, die Seehunde passten wie Volleyballspieler, überall ragten die Köpfe hoch gestreckt aus dem Wasser und sie schauten genau zu, wo die Tierpflegerin die Fische hinwarf.


Danach kurvten sie genüsslich wieder ihre Runden.




Amir war nun auch draussen und zeichnete ganz konzentriert Enten ab.


Hier zeigten und besprachen die Jungs ihre Zeichnungen miteinander.






Die Zeit geht immer viel zu schnell vorbei, schon ist Zvieri-Zeit und sie freuen sich alle riesig auf's Spielen nach dem Essen.






Zum Abschluss versammelten wir uns noch vor dem Affengehege und alle versuchten die lebendigen Äffchen zeichnend einzufangen. Ich staune immer wieder wie alle Kids spontan an so schwierige Aufgaben heran gehen und sich ihre Zeichnungen gegenseitig zeigen und miteinander darüber reden. Ich bin sehr gespannt ob und wenn ja, was aus diesen Zeichnungen dann in ihre ODRADEK-Figuren einfliessen wird?
  











Das hat uns allen wieder sehr gut gefallen und gut getan! Die Mutter die mit uns mitkam und selber auch zeichnete war sehr glücklich und über das ganze Gesicht strahlend sagte sie zu mir, dass sie das noch nie gemacht habe so und draussen zu zeichnen und, dass ihr das sehr gut gefallen habe, sie schaue jetzt mit ganz anderen Augen, etwa so erklärte sie mir sehr glücklich. Sie ist eine sehr gute Zeichnerin und ich weiss jetzt, woher ihr Sohn das überdurchschnittliche, zeichnerische wie malerische Talent hat! :))



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Samstag, 3. Mai 2014

Geschichten erzählen und Zeichnen im Naturhistorischen Museum Bern

Fabelwesen und den ODRADEKs auf die Spur kommen!

Das ist immer so eine Sache mit den Gruppenreisen, vielen Zvierisäckli und Tramkosten für alle Kids. Aber ich bin jedesmal stolz auf die grossen Mädchen, die das wie Profis machen! Zum Glück müssen sie nicht umsteigen und können bis zum Helvetiaplatz im gleichen Tram bleiben. Ich fahre dann jeweils mit dem Gepäck und vier Kids im vollgestopften Auto. Das Timing klappte auch wunderbar!



Wir haben wie immer wenn wir in ein Museum gehen uns miteinander über die "Benimm-dich-regeln" ausgetauscht: Nur mit den Augen Schauen und nichts anfassen, die Glasscheiben nicht berühren, nicht rennen im Museum, keinen Lärm machen und wenn jemand hungrig oder durstig ist, hinausgehen.  



Dann erzählte ich den Kindern den Ersten Teil der Geschichte von Kafka’s Verwandlung. Wie Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte und in seinem Bett zu einem ungeheuren Käfer verwandelt war. Er lag auf seinem Panzerrücken und sah, seinen dicken Bauch unter der Bettdecke. Er wollte aufstehen, das war aber nicht möglich, weil er wegen seinem runden Rücken immer wieder zurückschaukelte. So blieb er einfach im Bett liegen. Er versuchte aber wieder und wieder seinen runden Körper gleichmässig aus dem Bett hinaus zu schaukeln... Trotz aller Not musste er Lächeln. Ich sagte den Kids, dass sie versuchen sollen die Käfer im oberen Stockwerk auch ganz gross abzuzeichnen, oder nur den Kopf oder die vielen Beinchen zeichnen können. Dann erzählte ich ihnen noch eine kurze Geschichte von einer Bauernhof-Tierfamilie und Zirkus-Tierfamilie, die ihre Rollen tauschten, die Zirkustiere verwandelten sich in Bauernhoftiere und umgekehrt. Das war für beide Tierfamilien ein lustiges aber auch schwieriges Abenteuer, mit ganz köstlichen Bildern...  


Danach verschwanden die Kids mit ihren Heften, Bleistiften, Filzstiften und Markers in alle Richtungen! Und ich machte mich auf die Suche nach ihren gewählten Orten, einige der Kinder waren schlicht nicht auffindbar.  







Spannend ist immer auch zu beobachten, wer mit wem zusammenarbeitet...





Aha, hier sind ja schon ein paar draussen an der warmen Sonne am Zeichnen und Pic-Nic geniessen!




Und hier sind sie nun von mir nach draussen verbannt, weil sie die "Benimm-dich-regeln" nicht einhielten, total vergnügt miteinander am schwatzen und zeichnen...




Und Dieter ist auch zum Vorschein gekommen und scheint sich mit den Jungs gut zu unterhalten... 






Es ist im Vergleich zum Gruppenbild ganz am Anfang nicht zu übersehen, dass die Kids wie immer wenn wir im Naturhistorischen Museum miteinander zeichnen, megaviel Spass haben! Bin nun sehr auf ihre Zeichnungen gespannt :)) 





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