Dienstag, 24. Mai 2016

Lukas Hartmann erfindet mit den Kids das letzte Kapitel


Ein Fest für Ivana und zwei Könige!


Nach dem Vorlesen des 4. Kapitels...


...ging’s also sofort ans spielerische Erfinden um die Geschichte zu Ende zu bringen. Lukas fragte, wer den Unterwasserkönig spielen wolle. Natürlich wollten alle den König spielen! Er wählte Rebeka. Und wer möchte die Prinzessin spielen? „Ich, ich, ich...“ auch hier wollten alle die Ivana sein und Lukas wählte Mohamed aus. Das Wolfdromedar wurde von Muzamil und Mudasir gespielt, es war aber von der langen Reise so müde, dass es gleich eingeschlafen ist. Die Szene handelte von der Heirat in der Unterwasserwelt. Das war dann so lustig den beiden beim Spielen ihrer Rollen zuzuschauen! 


Klick auf's Bild = Vergrösserung









Sie genierten sich beide ein wenig und als der König die Prinzessin fragen sollte ob sie ihn heiraten will verschlug es ihm die Sprache. Die zuschauenden Kinder sagten zu Rebeka “ ...nun sag doch schon! Es ist ja nur ein Spiel!“, und sie schauten gespannt zu.






Dann spielte sie den Part wirklich gut, sie stotterte sogar und ging vor der Prinzessin auf die Knie... und die Zuschauer hatten ihre Freude! :))




Elisa spielte dann ganz super den König, Vater von Ivana, der gar nicht einverstanden war mit der Idee vom Unterwasserkönig für die Prinzessin einen Fischschwanz mit goldenen Schuppen zu zaubern!







Als diese Sache geklärt war, gab es ein grosses Fest!



Heute war Christina Wendt wieder da und Helen und Mudasir sind froh, dass sie ihnen hilft die schwierigen Hände zu malen und sie schauen ihr ganz genau zu. Und Luc, auch ein freiwilliger Helfer malte mit den Jungs ein Bild. Und Erina malte sich mit der schönen weinroten Gouachefarbe ihre Fingernägel an, so wie das die Frauen in ihrer Kultur bei festlichen Anlässen auch tun.








Ja, das Spielen und Malen zum Erfinden des letzten Kapitels hatte allen Kindern und auch mir wieder ganz viel Spass gemacht! Wir verabschiedeten uns im Kreis sitzend von Lukas, jedes Kind teilte ihm eine besondere Erinnerung aus dem gesamten Prozess mit und ich versicherte allen, dass wir für Lukas als Dankeschön noch eine Serie Postkarten zeichnen und malen werden...


Lukas Hartmann hier




Für die Unterstützung des 1-jährigen Experiments
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Sonntag, 22. Mai 2016

artLABOR by kidswest «Comics, Trickfilme & bewegte Bilder»

Mit Viktor Näf und Nadja Zaugg mit 3. Klässlern im Schulhaus Rüti Ostermundigen


Die Präsentation findet am Dienstag 31.5 ab 18.30h im Schulhaus Rüti Ostermundigen statt, wir freuen uns auf Ihren Besuch!



Am Beispiel des britischen Fotopioniers Eadweard Muybridge und seiner Reihenfotografien und des tierischen Bewegungsablaufs erleben die Kinder den Weg vom Einzelbild zum bewegten Filmbild. Auf Bildstreifen in einer Bildertrommel kommen Einzelbilder in Bewegung; das Prinzip des Kinos wird erlebbar. Aus einer grossen Sammlung an Bildideen, einer breiten Auswahl an Materialien, Figuren und Gegenständen setzen die Kinder alleine oder in Gruppen ihre Ideen mit offenem Ende um. Alles ist möglich und darf sein.


Viktor Näf kleinaberfein





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Mittwoch, 4. Mai 2016

artLABOR AFV - «TRICKFILME, BEWEGTE BILDER» mit Viktor Näf

Ein Projekt mit der Tagesschule Spitalacker vom November 2015 bis April 2016 - Bilder und selbst gebautes und sich selbst in Bewegung bringen, sich selbst lebendig und kreativ erleben dürfen


Ich zitiere Viktor Näf

Der Projekttitel ist eigentlich ein MacGuffin, ein von Alfred Hitchcock geprägter Begriff für mehr oder weniger beliebige Objekte oder Personen, die in einem Film dazu dienen, die Handlung auszulösen oder voranzutreiben. Bei mir treffen die Kinder eine grosse Auswahl an Materialien, Ideen und visuelle Anregungen an und beginnen ganz offen eigene Ideen und eigenes Handeln auzuprobieren, unter anderem auch StoppMotion-Trickfilme.

Auch diesmal dufte ich beobachten, dass die Kinder so von einem ins andere kommen, angeregt durch das eigene Gestalten oder das der sie umgebenden anderen Kinder. Es besteht von Anfang an kein Plan, kein Ziel, sondern die eigene Freude und Deutung steht ganz im Zentrum des kreativen Tuns. Fast alles war möglich und wohlwollend begleitet und auch Momente der Langeweile durften sein. Nicht ich leite die Kinder an, sondern die Kinder regen mich an, Sie auf ihren Wegen ein Stück zu begleiten. Das ist der Kern und die Stärke des Projekts. Kinder, die mit den BetreuerInnen unruhig und zappelig im Oberfeld ankamen, wurden in kürzester Zeit innerlich ruhig, engagiert, konzentriert und strahlten eine grosse Freude aus.

Eine Gruppe von Buben beschäftigte sich jedes mal mit den Legosteinen, Starwarsfiguren und inszenierten kurze Geschichten auf der Fotobühne







Eine Gruppe von Mädchen waren mit Knete zugange und inszenierten kurze Abläufe mit Tierfiguren; plötzlich tauchte ein Handy aus Knete auf und andere liessen sich davon animieren (wurde danach anscheinend zum Thema auch im Schulhaus)







Laufend wurden schöne Daumenkinos produziert, selbständig und wie's die Kinder grad gut dünkt...



Die grosse Auswahl an Dominoelementen regte bestimmte Kinder alle Nachmittage immer wieder für neue Dominos an
und mit grosser Geduld wurden auch komplexere Abläufe angegangen.




Eine Flasche mit Gouache wurde entdeckt und plötzlich entstanden damit eine Vielzahl bewegter und überraschender Abklatschbilder.





Auch für Aufklappbilder wurde immer wieder erfragt wie das geht...



Die Kinder waren körperlich und geistig in grösster Bewegung und liessen sich von den angebotenen Materialien laufend neu anregen, auch bis ins Alter von 14 Jahren; für mich ist das sehr beglückend und berührend.

Das Projekt wurde an einem Apéro mit den Kindern und den Eltern in der Tagesschule als filmische Dokumentation präsentiert. Für drei Wochen lief danach die Dokumentation im Schulhaus-Schaufenster der Tagesschule auf einem grossen Bildschirm. Weitere Lehrpersonen, Schulen wurden zur Besichtigung eingeladen. Meine Erfahrung zeigt, dass sich das oben skizzierte Vorgehen sehr bewährt und die Kinder ihr eigenes Potential, ihr Engagement und ihre Freude erleben dürfen. Jede Gruppe macht IHREN Weg und es ergeben sich immer wieder neue Bilder und neue unerwartete und schöne Bewegungen. 

Machen Sie sich ein Bild, Video hier
Viktor Näf kleinaberfein




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