Montag, 30. März 2015

Donnerstagabend, 26. März Nesa Gschwend mit ehemaligen kidswest Jugendlichen in Aktion

IDENTITÄT


Es kamen 5 ehemalige Kids, die heute alle als Lernende in dienstleistungs-, sozialem-, pflegerischem-, Kinder betreuendem und handwerklichem Beruf erfolgreich auf ihren Wegen unterwegs sind! Ich bin sehr Stolz auf sie.

Nesa sah die Jugendlichen zum letzten Mal bei einer Austauschveranstaltung im Aargauer Kunsthaus, als die Kids vor kkj - Mitgliedern selber referierten, hier  

Wir freuten uns alle sehr auf die heutige Begegnung mit Nesa!  

Ich zitiere Nesa Gschwend: 

So stand zu Beginn das Wiedersehen im Zentrum. 
Identität oder Ich ist ein komplexer Begriff, der sich für niemand einfach fassen lässt, zumal ein Ich sich immer auch über das Gegenüber definiert.

Mit ihnen erarbeitete ich ein Spiel mit Sprache, in dem wir den Austausch in den Vordergrund stellten.

Die Frage ist ein offener Satz, der sich an ein Gegenüber, oder in einem selbst-reflektiven Prozess an sich selber richtet. Auf einem Blatt schreibt jeder eine Frage, die sich auf das eigene Ich, das eigene Befinden bezieht. Danach wird das Blatt im Kreis weitergereicht. Die Antwort der folgenden Person darauf ist eine weitere Frage, die sich auf die vorhergehende Frage bezieht. Das Blatt wird solange weitergereicht bis eine Kette entsteht.

Kommt das Blatt wieder zu der Person zurück, die die initiale Frage gestellt hat ist der Text abgeschlossen.
Es entstehen Texte, die zur Kunstform der konkreten Poesie gehören und die einer eigener Logik folgen.

In einem weiteren Schritt haben wir uns gegenseitig die Texte vorgelesen. Alle waren darüber erstaunt, wie frei sie innerhalb der Gruppe Assoziationen entwickeln konnten. 

Jeder Teilnehmer suchte sich aus seinem Text zwei Fragen aus, die ihm im Moment besonders wichtig waren und schrieb sie auf ein grosses Blatt. Abgeschlossen haben wir das Projekt mit einer kleinen Performance auf dem Bärenplatz.

Somit war dieser Workshop ein kleiner Einblick in ein grosses Kunstfeld, das wir noch in viele unterschiedliche Richtungen hätten weiterentwickeln können...

Im ersten Teil dieses Workshops war ich selber aktiv im Geschehen drin im zweiten Teil bei der Performance hatte ich mich von unserem  m e g a  engagierten und wundertütenvollen Helfer verabschiedet: Piotr  ich gebe dir hiermit das grosse Danke für die schöne, aufregende und bereichernde Zeit sehr gern zurück!!! 

Daher hatte ich es leider verpasst, ein paar Fotos zu machen, hier ein paar wenige Bilder von F.....


 








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Donnerstag, 26. März 2015

Donnerstag, 26. März mit Inga Häusermann in Aktion mit 3.- & 4. Klässlern


ICH BIN EIN MENSCH


Leider wurde die bereits kurze Projektzeit wegen der Demonstration bei der Eröffnung im Eingangsbereich vom Media Markt kurzfristig abgekürzt. Die Trams standen bis zum Bärenplatz in einer immer wieder stockenden Schlange! Wir beide, Inga und ich dachten nicht daran und wir wunderten uns, wo die Klasse blieb.

In der abgekürzten Einführung sammelte Inga mit grosser Sprühkraft dann in Anlehnung zum Thema mit den Kids Sachen, die alle Menschen gemeinsam haben, wie z.B. Arme, Beine, Zehennägel, Nasenspitzen, Bauchnabel, Eltern, Glück, Trauer...




Beim Projekt ging es dann aber darum, die Unterschiede der menschlichen Gesichter zu studieren. Was macht ein Gesicht einzigartig? Die  Kids hatten ihre A5 Karten mit dem Titel vorbereitet:
“Ich bin ein Mensch“ 
„Ich heisse...“ 
„Ich komme aus...“



Dann machten sie sich in kleinen Gruppen mit ihren Unterlagen, Karten und Filzstiften auf dem Bärenplatz und in den Lauben auf den abenteuerlichen Weg, PassantInnen anzusprechen um von ihnen eine Porträt-Zeichnung machen zu dürfen. Die 3.-KlässlerInnen liessen sich spontan auf diese Herausforderung ein und ein Mädchen nahm für die abzuzeichnenden Personen sogar ein Schemel mit...


...und sie kamen sehr schnell und zufrieden mit ihren Zeichnungen zurück zum Tisch.


Sie zeigten einander ihre Zeichnungen und sie diskutierten auch mit den Leuten... 
Die anfänglichen Befürchtungen, dass ihre Zeichnungen nicht schön genug werden könnten waren im NU verflogen! Im Eiltempo holten sie neue Karten und waren flugs wieder weg!



Schon machte sich eine Gruppe an das verbinden der Bilder zu einem Teppich...





...und ich beobachtete, dass die Diskussion mit dem Mann aus Nepal sich um ein paar Jungs mehr erweiterte und auch der Lehrer sich zu ihnen gesellte :))


Es war sehr schön zuzuschauen wie engagiert die Kinder mit Stefanie, der Lehrerin für Bildnerisches Gestalten, mit Inga und Dario miteinander den Teppich „knüpften“...









Und schon konnte der in Rekordzeit beachtlich grosse Teppich den sie miteinander gestalteten am KIOSK aufgehängt werden! 









Den multikulturellen Teppich hängten wir am nächsten Tag in den KIOSK hinein.
Klick auf's Bild = Vergrösserung






Wir freuten uns alle sehr über das Ergebnis! Kurz bevor sie gingen gab ich allen Kids noch zwei Sugus mit auf den Weg. Und das Gruppenfoto machte ich wegen dem Zeitmangel für einmal von hinten. ;))


Diese Aktion ging wirklich wie der Blitz ab! Inga hätte sich schon etwas mehr Zeit gewünscht, dennoch erlebte sie es als tollen Einstieg mit „artLabor“.


Inga Häusermann hier 
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Donnerstag, 26. März mit Viktor Näf in Aktion mit Veronika Keller und Ihrer 6. Klasse


SCHWARZ ODER WEISS?



Zwei kleine Wörter mit grosser, unterschiedlicher Wirkung:
– Schwarz oder weiss
Das eine schliesst ein, das andere schliesst aus.
Alles lief heute ganz genau nach Plan. Wir waren pünktlich, Viktor Näf war mit dem Aufstellen seiner Facebox parat, die Schüler und das Fernseh-Team kamen fast gleichzeitig.


Viktor brauchte nicht lange um das Projekt zu erklären und schon sassen die ersten PassantInnen am Tisch. Auf der Facebox-Idee basierend zeichnen zwei SchülerInnen gleichzeitig ein Gegenüber, ein Face, ein Konterfei. Die zu portraitierende Person darf wünschen: Schwarz und Weiss oder nur Schwarz, oder nur Weiss. Sie wurden von vier Mädchen auf schwarzen und oder weissen oder beiden Miniatur-Zeichnungs-Blättli abgezeichnet. 




 


  



Die kleinen Zeichnungen sind so härzig und die Kids zeichneten die BesucherInnen wirklich gut ab! Die portraitierte Person bekam dann ein oder zwei Faces im kleinen Faceböxli zum Mitnehmen.





Während sie am Tisch zeichneten, besorgte ihnen ein Team von Schülern TeilnehmerInnen/PassantInnen, die sich gerne abzeichnen liessen beinahe wie am laufenden Band.



Und ein paar Mädchen sassen gemütlich beim z'Nüni näh, nüt meh mache... la röuele...


...oder die Kids genossen ihre Lollipops :))


Vorne in der Zeichnungs-Box sitzen abwechselnd die SchülerInnen...


...jetzt sitzt A... drin. Und auch dort scheint es für die Kids leicht zu sein, PassantInnen vor das Facebox-Fensterchen zu locken.







Das Team vom TV Schweiz aktuell filmte und befragte die Teilnehmenden und PassantInnen rund um den KIOSK_offspace herum... 






Dominique Keller, Journalistin leitete den Dreh, mit ihr die Moderatorin/Redaktorin und Begleiterin Katharina Locher, der Kameramann Ulrich Grossenbacher und für den Ton war Niklaus Wenger zuständig. Dominique und Ulrich machten das so gut, mit Leichtigkeit nahmen sie uns die Angst vor der grossen Kamera ihre Fragen zu beantworten weg! Die Kids beantworteten die Fragen absolut spontan, natürlich und ungeniert!







Ich hätte sehr gerne den Rahmen unserer Feldforschungen in der – Aktionswoche gegen Rassismus der Stadt Bern – mehr ins Zentrum gestellt, denn dieser war für die vielen Kunstaktionen die wir zu unterschiedlichen Themen mit je verschiedenen KünstlerInnen und -Klassen aus dem Schulhaus Bethlehemacker durchführten einfach ideal!

Die Lehrerin Veronika Keller macht das mit ihrer 6. Klasse super! Diese Aktion machte allen Kids mega viel Spass und sie wechselten ihre verschiedenen Tätigkeiten – BesucherInnen animieren sich Abzeichnen zu lassen, am Tisch oder in der Box Porträts zu zeichnen, sich mit den Teilnehmenden auszutauschen, Fragen vor der Kamera zu beantworten – fliessend und ganz selbständig untereinander. Dankeschön allen Kindern und der Lehrerin...


...und dem TV-Team und Piotre Tollik unserem freiwilligen Helfer, der immer den Gesamtüberblick im Auge behält und mich und die KünstlerInnen wunderbar ergänzt & bereichert ganz besonders!



Im letzten Moment noch schnell bevor die Kids wieder in die Schule zurückfahren noch ein Klassenfoto :)) 

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Viktor Näf hier
Programm Aktionswoche hier


Dominique Keller
Praktikantin
CR TV | Schweiz aktuell 



Kunst mit Kindern und Jugendlichen 
Schülerinnen und Schüler verschiedener Berner Schulen können derzeit kreativ arbeiten und sich mit Künstlern austauschen statt nur rechnen und büffeln. artLABOR ist ein 1-jähriges Experiment – Kunstateliers können während dem regulären Schulunterricht besucht werden.
Schweiz aktuell Beitrag hier







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