Donnerstag, 13. September 2012

PIAZZA MEZZOMONDO BERN WEST - 12. September 2012

Eine Zusammenarbeit mit Diego Roveroni und Sophie Brunner
In abwechselnder Begleitung von Barbara Oesch, Raquel Gomez und Martina Scherler

Am 12. September warteten wir voller Spannung auf die vielen neuen Kinder der Tageschulen Gäbelbeach & Bethlehemacker und einer Einschulungsklasse der Schwabgutschule, die zum ersten Mal zu den KidsWest hinzustiessen. Voller Tatendrang eroberten sie alle mit vielen Fragen den Raum im Flug! Alles sehr lebendige Kids. Sie sind so härzig diese kleinen Knirpse! :)) Genau solche Energiebündel liebe ich, sie passen so gut zu uns ins kidswest! 


Diego zeigte den Kids auf seinem Laptop ein paar kurze Video.Clips und erzählte den Kindern dazu auf Italienisch was wir in nächster Zeit miteinander tun werden. Sophie übersetzte alles auf Deutsch. Dann stiegen die beiden sofort mit einem lustigen Kennenlernspiel ein, wozu gleichzeitig auch sehr viel Merkfähigkeit gefordert war. Köstlich die Situationen bei den Kids, die nicht nur ihre Namen nennen, sondern damit auch eine Geste erfinden durften. 



Im Kreis herum wurden dann die Namen mit den Gesten von Kind zu Kind erweitert und jedes Mal begann Diego von vorne: Gut dass ich heute ins kidswest kam, denn dort lernte ich Diego kennen, seine Geste war eine lange Nase, dann kam Sophie mit den Hut abnehmen, dann kam M mit am Kopf kratzen, dann kam P mit über den Arm streichen, dann kam Meris mit der Hand auf’s Herz klopfen... usw. und dies musste man sich in jeder Runde mit einem zusätzlichen Namen & Geste aneinandergereiht merken. Von Mal zu Mal kurbelte Diego das Tempo an oder verlangsamte es... Es war so lustig und alle Kids machten voll Begeisterung mit.



Dann machte Diego ein paar Bewegungsspiele. Er erzählte kurze Geschichten, die beim Umsetzen oft die Beweglichkeit der Kids herausforderten. Zum Beispiel war er ein alter und bissiger Hund der schwerhörig war. Er legte sich auf den Boden und die Kids mussten ganz leise über den schlafenden Hund steigen. Achtung, dass er sie nicht hört, denn sonst beisst er! Was ist nun real, was ist gespielt? Eine Durchmischung von Realität, Spiel und spontanen Reaktionen, die kleinen Zuschauer im Kreis sowie die Akteure in Szene beobachteten ganz genau, was der Hund tut! Weil die eher scheuen Kinder den mutigeren „Draufgänger“ zuerst zuschauen konnten, trauten sie sich auch zu, es selber auszuprobieren. Und was die Kids untereinander wunderbar machten, sie hatten sich gegenseitig ermutigt und wenn nötig einander sogar unaufgefordert geholfen. Sie vertrauten einander! 




Auf praktische und spielerische Art vermittelte Diego weitere gezielte Körperübungen die
immer in Geschichten eingebettet waren und gleichzeitig die Motorik der Kids super förderten. 








Abschliessend erzählte Diego den Kids eine kurze Geschichte über seine Mamma, die in der Nacht immer zum Kühlschrank gehe und den ganzen Kühlschrank leer esse. Er bat die Kids, dass sie alle für ihn das Lieblingsessen ihrer Mütter malen, aber ohne Teller, Salatschale oder Pfanne, damit er seinen Kühlschrank wieder auffüllen könne...  





Absolut konzentriertes DASEIN und pure L e b e n s f r e u d e  hatte ich an diesem ersten Tag bei den Kids mit staunen wahrgenommen.



Das Projekt PIAZZA MEZZOMONDO BERN WEST und DIGITALES KUNSTSPIEL wird unterstützt von: FONDATION Michèle Berset; Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung; Bürgi-Willert-Stiftung; Die Mobiliar; Burgergemeinde Bern; PROJEKT KIDSWEST.CH; westwind6 - Stadt Bern BSS; Orto delle Arti I

Freitag, 7. September 2012

MEMORY - Tagebücher

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Spannend ist immer, wer beginnt zuerst, wer sitzt mit wem zusammen und wie tauschen sie sich untereinander aus...

Wieder im kidswest-Atelier haben wir über Tagebücher gestalten gesprochen. Ich habe bunte, kleine Heftli mitgebracht und alle Kids durften eines auswählen. Dann haben wir einander in einer Gesprächsrunde unsere Erlebnisse erzählt. Und genau diese dürfen sie jetzt in ihre Tagebücher schreiben, zeichnen, malen, Bilder hinein kleben, Sprechblasen schreiben…

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Wichtig ist, dass sich die Kids trauen ihre Zeichnungen und Einträge zu zeigen und miteinander darüber zu reden

Als der Nachmittag vorbei war bat ich die Kinder, ihren je schönsten Beitrag von heute aufgeschlagen auf dem Fenstersims hinzulegen und einander etwas darüber zu erzählen. Wir diskutierten dann noch eine Weile miteinander. Ich forderte dann die Kids auf, bis zum nächsten mal zu Hause noch ein paar weitere Einträge zu gestalten.

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Begegnungssituation von oben heruntergeschaut gezeichnet, mit Grammophon seitlich gezeichnet  -  (6jähriges) Mädchen, mit nass gespritzter Hose beim grüngrauen Teich mit Seerosen - Und das grün bewachsene Bergola-Dach mit regenbogenblauer Libelle

Bin nun ganz gespannt, welche Beobachtungen und Wahrnehmungen sie noch in ihren Heften schildern und wie sie das machen? Worauf ich sehr neugierig bin ist, was ihnen durch die Begegnungen mit den betagten Leuten bedeutungsvoll in Erinnerung bleiben wird?

   

Donnerstag, 6. September 2012

MEMORY – Lustige und tragische Bilder - Und Moehsnang Werke an den Wänden!



Am 1. September regnete es und es war sehr dunkel draussen. Wir malten zum ersten Mal drinnen in einem grossen Raum. Zwei Mädchen, die beide noch nicht so gut Deutsch sprechen, haben am Vormittag mit einer Seniorin über ihre Familien gesprochen. Ihre Partnerin war eine betagte Frau, sie sitzt öfters alleine im Eingang und schaut zu wer da so kommt und geht. Sie spricht nicht viel und sie benötigt einen Moment Zeit, bis sie antwortet. 


Das war eine spannende Partnerschaft, gegensätzlicher könnten die Paare nicht sein. Aber die kleineren Kids sind unkompliziert und sie sprechen die alten Leute öfters auch per DU an und sie scheuen auch den Köperkontakt überhaupt nicht. 


Wenn es nötig ist helfen sie den Betagten gerne beim Malen und zeigen ihnen spontan wie sie es besser machen können. Auf den MEMORY Bildern sind nun zwei fröhliche Familien mit vielen Kindern abgebildet, auch die Seniorin stammt aus einer zahlreichen Familie mit 6 Kindern. Die schweigsame Frau taute zunehmend auf. Die daneben sitzenden „Männer“, d. h., ein Zweitklässler und ein schwerhöriger über 90 Jähriger sprachen über Heldengeschichten. So zeichnete der Zweitklässler schliesslich sein Gegenüber als dieser ein Soldat war, natürlich in einer heutigen Gameversion und der Senior zeichnete den kleinen Jungen als Fussballspieler. Beide waren sehr vergnügt mit ihren Bildern beschäftigt. 


Nach der Mittagpause wechselte das Team auf beiden Seiten, es kamen 4 Kids, zwei Girls und zwei Jungs und es kamen 6 Frauen und ein Mann. Da war ganz offensichtlich etwas bei den Partnerschaften und Zeiten durcheinander geraten, lustig. 


Auch die schweigsame Frau kam am Nachmittag wieder pünktlich und sie wollte unbedingt nochmals malen! Sie war nicht zu vertrösten, sie solle etwa eine Stunde später wieder kommen, so sprang Diego als Partner spontan ein und sie unterhielten sich miteinander über ihre je erste Erinnerung. 


Und der Mann der auf dem Programm war kam nur um mitzuteilen, dass er heute nicht malen mag. So sprang eine Frau ein, die eigentlich nur etwas an ihrem an einem vorherigen Tag gemalten Bild korrigieren wollte. Eine weitere Seniorin kam zu früh und war froh, dass sie ihren Mittagsschlaf verlängern konnte und kam dann wieder gegen 16h. So startete Heba mit ihrer Partnerin, die eine Kunstliebhaberin ist und uns anschliessend auf ihrer Abteilung im Wohnessraum und in ihrem Zimmer mehrere Moehsnang Originalwerke zeigte. Phantastisch! Heba war sehr beeindruckt! Die beiden unterhielten sich über „Wovor hast du Angst“? und die Seniorin musste Heba’s Angst vor Schlangen und Spinnen malen und Heba malte ein nächtliches Gewitter. Die beiden verstanden sich ausgezeichnet! 


Heba hatte nach dieser Begegnung noch eine andere Partnerin, mit der sie sich über ein Geschenk austauschte und sie mallte einen goldenen Ring mit einem grünen Smaragd, der die Seniorin sehr freute. Sie beobachtete genau, ob Heba den Ring auch nach ihrer Vorstellung malte, denn der Ring wurde ihr gestohlen. Sehr zufrieden stellte sie am Schluss fest, dass der Ring wirklich grosse Ähnlichkeit mit dem verlorenen Ring hat! 


Und Ihab hatte eine sehr aufgestellte Partnerin die sehr lustige und lebhafte Geschichten erzählte. Sie fanden und tauschten sich miteinander über das Thema „Meine grösste Dummheit“ aus und sie hatten viel Spass miteinander, weil auch Ihab ein sehr amüsanter Kerl ist.


Eine Jugendliche musste unvorhergesehen auf ihre kleine Cousine aufpassen, so nahm sie die Mädchen einfach mit und setzte es auf einen Stuhl neben sich. Sie richtete ihr den Malplatz ein und liess sie auch eine quadratische Pavatexplatte bemalen. Sie achtete dabei darauf der kleinen Künstlerin immer wieder die Farbschälchen auszutauschen und den Pinsel von Zeit zu Zeit zu waschen. Köstlich die beiden. Gleichzeitig unterhielt sie sich mit ihrer Partnerin über „Den grössten Wunsch“ und beide malten tolle Bilder dazu, eine Reise und ein Hund. 


Nicht vergessen will ich noch die letzten Beiden an diesem Nachmittag, die wohl älteste Teilnehmerin (mit 92 Jahren) freute sich riesig auf N., einer unser kleinen Sonnenscheine. Er erzählt sehr gern Geschichten und stellt ebenso gern viele Fragen. Und auch die Seniorin ist immer noch sehr quicklebendig und auch sie berichtet gerne. Sie hatte grosse Freude an der Begegnung mit dem intelligenten Buben, dessen Bild von ihrem Unglück erzählt. Sie liegt im Spital im Krankenbett. Rechts neben dem Bett steht die Krankenschwester mit blondem Haar und auf der linken Seite der Doktor. Sie selber gab sich viel Mühe und malte sehr konzentriert ein Bild das vom Sturz des Jungen über das Lenkrad bei seinem Velounfall erzählt. „Ist viel Blut geflossen“? fragte die Seniorin. „Ja, sehr viel Blut! Von oben von der Stirn ist es bis auf den Boden herunter gelaufen...“ antwortete er. Zum Abschluss malte sie am Strassenrand noch ein Rasenbord.



Fazit zum MEMORY Projekt: Da waren intensive Erlebnisse und Gefühle auf beiden Seiten und die Kids bemerkten, dass die alten Leute genau gleich wie sie selber fühlen und immer noch Träumen und Wünsche haben. Es kamen oft nicht einfach Fragen wie war die Musik früher oder welche Musik habt ihr früher gehört, sondern die Kids wollten mehr wissen. Sie wollten wissen wie sie Musik fühlten und wie sie das Tanzen erlebten... Und sie freuten sich sehr darüber als die älteste der TeilnehmerInnen sagte, sie tanze viel lieber so wie man heute tanze, frei, für sich alleine oder mit allen zusammen auf der ganzen Tanzfläche in Kontakt. 


Nicht so wie früher, als Pärli, die sich mit exakten Walzertanzschritten im Kreis drehten. Das gefiel ihr nicht so... Oder die Kids fanden es megakuhhhl beim Date im Zweiplätzer Sportwagen Austin über’s Land ausgefahren zu werden statt im mc donalds fooden zu gehen... 


Und sie fühlten sich verstanden, wenn sich auch die alten Leute immer noch vor heftigen Gewittern und Spinnen fürchten. Und Crèmeschnitten isst man auch Lebenslang am liebsten! Und alle brauchten sie Mut, Bilder über die Erzählungen zu malen, alle spürten ihre anfänglichen Startschwierigkeiten die es zu überwinden galt. Bei sämtlichen Gruppen konnte man nach dem Beginn der Malereien bei Alt und Jung eine grosse Konzentration wahrnehmen, wo es still wurde, wo sie mit sich selber und dem was auf der Malfläche passierte beschäftigt waren, 


Momente wo sie um den (für sie selber) „richtigen“ Ausdruck kämpften. Dann die Erleichterung als die Bilder konkretere Formen annahmen und man die Bilder einander zeigte oder vom Gegenüber noch ein Detail etwas genauer erklärt haben wollte... Das Malen bringt eine ebenso reichhaltige Fülle an Gefühlen, Gedanken, Gerüchen und Erinnerungen... in Gang wie die Farben auf der Palette! Zufriedenheit oder Gelöstheit schwebt im Raum wenn Malprozesse beendet sind und bei vielen Menschen stellt sich ein Gefühl ein, dass die Zeit so schnell vorbei ging... Schliesslich sind die gemalten MEMORY Bilder über die Erzählungen der Anderen immer auch gemischt mit einem Anteil der eignen Geschichten, Wahrnehmungen und Erlebnisse!



Am 5. September gibt es für die Kids von 13:30 bis 16:30h einen abschliessenden Workshop im Atelier vom kidswest an der Kasparstrasse 15d. Ich werde die Kids auffordern, mit einem Bild über ihre Erlebnisse mit den alten Leuten zu berichten. Und in der 3. Herbstferienwoche findet am Mittwoch, 10. Oktober von 14-16h im Domicil Schwabgut Normannenstrasse 1 ein wetteiferndes Spielen mit dem MEMORY zwischen den Kids und SeniorInnen statt...



Sophie und Diego sind nun gefordert die Werke der Kids für die Produktion der MEMORY Spiele zu fotografieren und die Videoaufnahmen zu schneiden und ich stelle eine Diashow zusammen. Die Präsentation des MEMORY Projekts findet am 18. Oktober von 19-20 Uhr im Domicil Schwabgut statt. 






Dienstag, 4. September 2012

MEMORY Bilder von Lippen ablesen und mit Handgesten erzählen...

Am 29. August – Der beste Plan kann halt nicht funktionieren wenn Kinder Reihenweise von einem Grippevirus angesteckt und krank werden, wie sich im Nachhinein herausstellte. Und es könnte ja auch sein, dass Mal ein Senior oder eine Seniorin die Mittagspause verschlafen oder sich gerade nicht so wohl fühlen... So ein Projekt lebt halt stark durch die Teilnehmenden und kann nie haargenau nach Plan funktionieren ;) 


 Alle Kids waren heute pünktlich da und offen für ihre Begegnungen mit den SeniorInnen. Und heute gab es für die Kids auch ein paar Herausforderungen, sich anders miteinander zu verständigen, als sie es sich untereinander gewohnt sind. Ein Senior ist schwerhörig und ich erklärte den Kids, dass sie mit ihm laut und ganz langsam sprechen sollen, damit er auch von ihren Lippen ablesen könne. Das machten sie sehr gut und sie unterhielten sich vergnügt und oft lachend miteinander. Er ist ein sehr verschmitzter Typ der gern Geschichten erzählt.


Bei einem anderen Mann war es ganz schwierig zu verstehen was er sagte. Mit ihm hatten die Kinder eigene Methoden entwickelt ihn besser verstehen zu können. Sie baten ihn, es auf ein Blatt aufzuschreiben oder erfanden verschiedene Handgesten oder wie Pascal vorschlug, stellten sie ihm Ja-und-Nein-Fragen. Es ging nicht lange und ich sah, dass sie sich gut miteinander verständigten und wie er Notizen aufschrieb. 


Dabei hatte ich heute zwei Mädchen viel aufgestellter und zugänglicher erlebt, als am ersten Tag beim Porträtieren. Eines der beiden Mädchen erzählte mir dann sehr freudig und lebendig, dass sie mit ihm auch mit Handzeichen gesprochen habe, sie hätten sich sehr gut verstanden! Und sie sagte, dass man auch mal mit ihnen spazieren gehen könnte, dass das den alten Leuten sicher gut gefallen würde. Ihr Partner ist im Rollstuhl. Das ist ein ausgesprochen sozialer Gedanke von dem Mädchen und ist eine phantastische Idee! 


Herr Studer, Soziokulturleiter vom Domicil Schwabgut sagte, dass sie manchmal Spielnachmittage mit Eile mit Weile und andere Spiele durchführen, das wäre für die alten Leute sehr bereichernd, wenn da auch Mal ein paar Kinder mitspielen und miteifern würden… Wer weiss, vielleicht kann daraus ja entstehen, dass einmal eine Gruppe mit ein paar Kindern im Domicil mitspielen geht?


Und ein Mädchen stellte ihrer Gegenüber sitzenden Partnerin unermüdlich die gleichen Fragen drei bis viermal, aber jedes Mal leicht anders formuliert, bis die Frau ihr antwortete. Sie brauchte zum Sprechen einfach einen längeren Anlauf und das hat das Mädchen genau gemerkt. So sind wieder ein paar ganz lebendige Begegnungen entstanden und die betagten Leute haben sich alle wirklich über die Spontanität und Direktheit der Kids gefreut! 


Ich staunte auch, dass sich niemand an der Lebhaftigkeit eines Jungen störte, der immer in Bewegung ist und ich auch schon mal darauf acht geben muss, dass er nicht in das Brunnenbecken hineinfällt und er die schönen Seerosen, (...die ihm so sehr gefallen!) bleiben lässt.






Hinweis zu den Fotos: Diese müssen nicht im Zusammenhang mit dem Text stehen und sollen lediglich zur Illustration der Geschehnisse dienen.
Klick auf die Aufnahmen ermöglichen eine vergrösserte Ansicht.

Alle Berichte zum Projekt MEMORY finden sich > hier






Sonntag, 2. September 2012

Erste MEMORY – Bildergeschichten

Am 22. August waren Sophie, Diego und Pascal ziemlich ratlos, als die im Plan vorgesehenen Kids nicht zum vereinbarten Termin im Domicil erschienen. Zum Glück konnte ich zwei Mädchen die ganz in der Nähe wohnen innert kurzer Zeit als Ersatz aufbieten. Dann lief alles wie am Schnürchen. Die Paare konnten sich bilden und Sophie erklärte den Kindern und SeniorInnen worauf sie beim Gestalten der MEMORY–Bildpaaren achten können.

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Sie sollen sich gegenseitig zu ihren Themen befragen und einander möglichst genau erzählen, damit sie sich die Bilder des Erzählten gut vorstellen können.

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Als sie dann mit dem Malen auf die vorbereiteten Pavatex - Platten begannen, waren zu Beginn alle sehr still und mit sich selbst sehr konzentriert beschäftigt. Zum einen wusste man nicht so recht wo und mit was mit dem Malen beginnen? Und dann hat man halt auch vor dem Material Respekt, denn man kann nicht einfach mit dem Radiergummi wegwischen, wenn etwas nicht so gelingen will, wie man es gerne hätte.

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Sophie und Diego begleiteten die Teilnehmenden sehr aufmerksam, von Tisch zu Tisch, machten hier eine ergänzende Erklärung, ermunterten sie mutig drauflos zu malen oder rühmten die schönen Bilder... und Pascal machte mit einer Seniorin ein kleines Tänzchen, die anderen schauten zu und alle freuten sich miteinander darüber. Die Stimmung wurde zusehendes lockerer und die Pinselstriche mutiger.

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Die Kinder halfen einander beim Malen und auch den SeniorInnen, wenn es mal nötig wurde.

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Manchmal schauten sie einander auch zu und wechselten die Tische oder sie zeigten sich gegenseitig ihre Bilder. Die Bilderpaare passen erstaunlich gut zueinander und sind sehr schön geworden und manchmal sogar auch lustig.

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Die Zeit verging so schnell stellten die SeniorInnen wie die Kids fest. Aus den anfänglichen Startschwierigkeiten wurde ein sehr stimmiger Nachmittag!
Zum ersten Memory-Bericht hier