Samstag, 9. Juni 2018

Viktor Näf war im ZelgAtelier

klein aber fein – ideen und bilderwerkstatt




Mc Guffin oder bewegte Bilder - Bildstreifen in einer grossen Bildertrommel kommen in Bewegung; das Prinzip der bewegten Einzelbilder und des Filmstreifens wird ganz einfach erlebbar. Die Besuchenden haben die Möglichkeit eigene Bilder in Bewegung zu bringen. Es laufen diverse Dokumentationen bewegter Kinder.

Alles war perfekt vorbereitet, neben der Trommel lag ein Papierstreifen mit einem Feuerball der sich zu einem Knall öffnet und sich wieder zum zu einem Bällchen schliesst, Filzstifte und Notizpapier für Skizzen. Und diverse bereits gezeichnete Bildstreifen als Erklärungsbeispiele waren auch vorhanden...





Aber es kamen wieder keine BesucherInnen. ??? Er erklärte uns allen ausführlich wie die Streifenbilder in der Trommel in Bewegung kommen.




Es war erstaunlich dem Delfin bei seinen hohen Sprüngen durch die Luft zuzuschauen und so lustig als er die Trommel rückwärts drehte! :)) Und wir waren von diesem einfachen Geschehen völlig hingerissen... 




Devi hatte ihre Tochter und einen kleinen Freund von ihr mitgebracht. Sie hatten Glück und konnten daher Viktor ganz für sich haben! Es dauerte nicht lange und schon zeichneten sie auf einem Streifen eine Blume die sich öffnet und schliesst und ein Männchen das turnt und springt. 


Wir waren alle so begeistert, dass wir seinen vorbereiteten Computer mit den vielen Videos über andere bewegende und bewegliche Aktionen und Spiele beinahe übersehen haben... Eigentlich schade, dass keine Lehrerinnen und Lehrer gekommen sind! Sie haben wirklich eine Fundgrube voll mit einfachen Ideen zum Spicken für den BG-Unterricht und viele Eindrücke über fröhliche Kinder beim spielerischen Lernen verpasst. Ihr könnt ihn zu euch in eure Klassen holen!

Viktor Näf hier
Und für Schulklassen hier


Startprogramm Mai bis Juni 2018
Zeitfenster Mai bis Juni
Je Anlass 18h ca. ¾h Erzählen, Video(s) zeigen..., ½ h Apéro
Eintritt frei / Kollekte

DO 14. Juni 18h Heinrich Gartentor (Künstler, Autor und Kulturvermittler) Er liest aus seinem Buch vor, das er aktuell über seinen Bruder schreibt. An den Lesungen schlüpft er in die Rolle von Peter und erzählt dabei auch über sich selbst, aus der Perspektive des Bruders.

DO 21. Juni 18h  Michael Spahr (Geschichtenerzähler und Medienkünstler) Er erzählt mit seinen Videos (Filmausschnitte von “Bümpliz – ein Tag in der urbanen Schweiz”, “Pimpolis”, “Globocity”, “Squatopia” u.a.), warum er am liebsten im Wilden Westen von Bern wohnt und arbeitet. Danach diskutieren wir über das Recht auf Stadt und die Schönheit von Bümpliz & Bethlehem. 

FR 22. Juni 18h Denise Ackermann (Freischaffende Objekt-, Installations- & Performancekünstlerin) 
Seit Januar 2018 leitet sie das Kidswest. Made in China - interaktives Objekt der Künstlerin trifft auf Perspektivenwechsel mit und über Kidswest. Treten Sie mit ihr in eine spannende Interaktion und werden Sie Teil des neuen Projekts mit den Kidswest Kindern.

MO 25. Juni 18h Stephanie Schär – futurina  – Angebote für Kinder ab 4 Jahren und deren Familien & Jugendliche in den Quartieren Untermatt, Stöckacker und Schwabgut. “Das Quartier als Lernort, wo Kinder und Jugendliche sich gut und gesund entwickeln können”- das ist die Vision von futurina, der Bildungslandschaft Bern-West.

DO 28. Juni 18h Rami Saleeby – Syrischer Theater Dramaturg 
«Brave» – Performance in Interaktion mit dem Publikum
“ I am not crazy. I'm just a person like anyone of you but sometimes life drive you to be a stronger person and a worse person “  Die Aufführung wird in Englisch sein





Für die Unterstützung von Kidswest 2018 danken wir:

die Mobiliar hier
Jubiläumsstiftung die Mobiliar hier 
Hansjörg Wyss Foundation hier
Fondation Michèle Berset
Stadt Bern BSS hier 
Kulturförderung Kanton Bern hier
Gesellschaft zu Mittellöwen hier
Warlomont-Anger-Stiftung hier







Donnerstag, 7. Juni 2018

Haus am Gern war im ZelgAtelier

Rami und Devi waren schon parat :))


Ruedi und Barbara haben ihren Beamer installiert und die Kostüme vom Bären und der Artischocke, den beiden Hauptfiguren des Films «M13», im Atelier aufgestellt.

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Shasime, Sheila und Reto Gander von der BüWo kamen pünktlich dazu. Der Film dauerte etwa 40 Minuten. 
«M13» war ein Braunbär, welcher im Puschlav (GR) herum streifte. Er wurde abgeschossen – obwohl er nie aggressiv war. Er kam immer wieder in Dörfer und Siedlungen und zeigte keinerlei Scheu mehr gegenüber Personen. Die Behörden stuften das Risiko für die Menschen als zu hoch ein.




Nach dem Film konnten wir draussen gemütlich bei einem feinen Apéro miteinander über den Film diskutieren. Die Figuren, Bär & Artischocke, wurden von Schauspielern gespielt, die bei den langen Märschen durch die weiten Gegenden, mit diesen Kostümen doch ziemlich arg ins Schwitzen kamen. Die zwei jungen Frauen und die Künstlerin und der Künstler haben sich ein paar Jahre nicht mehr gesehen, die Begegnung war wunderbar. Wir scherzten und lachten viel miteinander, köstlich, das war gut, wirklich gut.


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Mittwoch, 6. Juni 2018

Christian Lüthi war im Zelgatelier

Wir vom Kidswest-Team haben schon viel von  Zeitmaschine.TV gehört


Kidswest hat unter der Leitung von Meris bereits vor 7 Jahren in Zusammenarbeit mit Pascal Studer und den Domicil Schwabgut-BewohnerInnen an einem Zeitreise-Projekt mitgemacht, siehe BZ-Artikel vom 1.12.2011 hier

Entsprechend gespannt machen wir uns am 30. Mai direkt vom Weltspieltag auf ins ZelgAtelier. Auf einem Tisch liegen Fotos ausgebreitet und wir sehen ein Band, das als Zeitraster oberhalb der Bilder aufgelegt ist. 

Klick = Vergrösserung



Zu unserer Aufgabe gehörte es, nun die Fotografien zeitlich in das richtige Raster einzuordnen. Bei den meisten lagen wir daneben, selbst bei den Bildern der siebziger Jahre, hatten wir uns verschätzt.



Mit grosser Begeisterung zeigte uns Christian anschliessend Filmbeiträge, die alle unter seiner Leitung und Instruktion, von Kindern und Jugendlichen gemacht wurden. Er zeigte uns filmische Zeitdokumente, wo SchülerInnen Interviews mit älteren Semestern durchgeführt und gefilmt hatten. 



Entstanden sind dabei interessante Porträts von Menschen, die in der Zwischenzeit teils leider nicht mehr leben. Die aber von ihrer Jugendzeit, von ihrem Berufsleben und Alltag Dinge erzählten, die wir uns fast nicht mehr vorstellen können: Als es noch keine Supermärkte gab, vieles von Hand erledigt werden musste und selbst Traktoren eine Seltenheit waren, in einer Zeit als Coiffeuse oder Verkäuferin noch als Traumberufe galten, jenseits von Internet, Facebook und Co. Erstaunlich ist es, wie gut die älteren Menschen auf die zum Teil sehr direkten Fragen der Kinder eingegangen sind oder wie vital und frisch ein Herr von über 90 Jahren aus seinem Leben erzählte und auf die Frage: «Was würden Sie im Leben anders machen», augenzwinkernd antwortete: «Ich würde meine erste Frau nicht mehr heiraten.» Und er lachte herzhaft dabei.


Es war für uns alle eine tolle und sehr berührende Zeitreise, auf die uns Christian mitgenommen hatte und ich hoffe es entstehen auch in Zukunft noch ganz viele Filme, die von der Vergangenheit erzählen. Und wie sagt ein berühmtes Sprichwort: Das Leben kann nur rückwärts Verstanden- aber nur vorwärts gelebt werden.

Herzliches Dankesckschön an Christian Lüthi 
ZeitmaschineTV hier



Für die Unterstützung von Kidswest 2018 danken wir:

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Jubiläumsstiftung die Mobiliar hier 
Hansjörg Wyss Foundation hier
Fondation Michèle Berset
Stadt Bern BSS hier 
Kulturförderung Kanton Bern hier
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Weltspieltag - Kidswest waren in Bümpliz

Mit SIEBEN AUF EINEN STREICH unterwegs...



Wir treffen in der Fussgängerzone beim Coop Bümpliz mit den Kids ein – und für einen Moment werden die Kinderaugen ganz gross: Überall hat es Fahrzeuge, Turngeräte und Spiele die man benutzen darf. Wie die Bienen schwärmen die Kinder aus. Alex hüpft übermütig auf der Schwingermatte, Yoas und Felec schliessen sich beim Landhockey an, bei den Mädchen kommen Trottis und alles fahrbare unter die Füsse und dann gibt es noch ein Wasserspiel, das lockt IMMER... 

Die ersten hungrigen Kids haben das Angebot von Schlangenbrot entdeckt und sind natürlich nicht zu halten.
Noch spielt das Wetter mit, nur von weitem kommt es in Grautönen daher.

Philipp Eyer, besuchte uns beim Spieltag mit Stadträtin Katharina Altas zum Filmen und Stadtratspräsidentin Regula Bühlmann und Sandra Künzi  besuchten die KidsWest beim Spielen :))






Ivana, Rona, Lina, Mohamed und Mudasir begrüssen sie herzlich und begleiten sie zur nächsten Sitzbank. Mit Unterlagen, Postkarten und Filzstiften zeichnen die einen ein Porträt von ihnen, während Ivana Sie nach Anekdoten oder Missgeschicken befragt. Denn schliesslich wollen wir ja unser Projekt «SIEBEN AUF EINEN STREICH» kontinuierlich mit Comiczeichnungen erweitern. Fleissig wird gezeichnet und zum Abschluss singen die Kids ihnen den Kidswest-Rap vor, den Sie mit Saimon zusammen produziert haben.

Bald darauf sammeln wir die Kinder zum Z’vieri ein und suchen einen Platz im Schärme. Denn jetzt beginnt es zu schütten wie aus Kübeln und einige der Kinder können nicht wiederstehen im Regen herumzutanzen. Dass die Kleider pflotschnass werden stört sie nicht im Geringsten, es ist ja gar nicht kalt, rufen sie uns lachend zu und alle sind der Meinung: das Wetter könnte nicht besser mitspielen…

Ivana, Rona und Rebeka schnappen sie auch noch Madeleine Renner und Res Zimmermann von der Steuergruppe westwind und fragen sie nach einer lustigen Geschichte oder einem Missgeschick. Gespannt hören sie zu und schon wird fleissig gezeichnet.

Der Nami geht wieder viel zu schnell vorbei.















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